Dekanatskirche Sankt Remigius in Koerich

Es gibt Orte, schrieb Maurice Barrès, "wo der Geist weht". Das trifft auf die Dekanatskirche Sankt Remigius (Saint Rémi) in Koerich zu. Wie auf den Hügel, der den Ort überragt, geklebt, zieht sie in ihrem friedfertigen Barock die Blicke von Gläubigen und Besuchern an. Auf den Grundmauern eines mittelalterlichen um 1200 erbauten Kirchleins, entstand ab 1750 dank der Initiative und vor allem der persönlichen Finanzierung von Pfarrer Jean-Pierre Ningels ein neues Gotteshaus. Nach den umfangreichen Instandsetzungsarbeiten von 1991 bis 1993 präsentiert sich Sankt Remigius in altem Glanz und gilt als eine der schönsten Barockkirchen des Landes. Beeindruckend sind besonders der imposante Hauptaltar und die holzgeschnitzten Beichtstühle.


Auszug aus "nos cahiers" 3/4 2003 von STEPHANE GILBART

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