LICHTKONZEPT FÜR DAS KÄERCHER GRÉIWESCHLASS UND DIE AUSSENANLAGEN

Wir möchten ein ausdrucksvolles nächtliches Bild schaffen und dabei unbedingt vermeiden, dass das Schloss „von Scheinwerferlicht überflutet“ wird. Vielmehr möchten wir das Innere des Gréiweschlass bei Nachthistorischen Gebäudes zum Leben erwecken und die Menschen zu einem Besuch des Geländes einladen.

Das Beleuchtungskonzept verstehen wir als Ergänzung, die das architektonische Projekt auf verschiedenen Ebenen unterstützt. Durch eine weiche Beleuchtung mit Warmlicht Scheinwerfern soll das Schloss im Raum „verankert“ werden. Gleichzeitig wird der Zugang zum Parkplatz durch in den Boden eingelassene Leuchten markiert. Zudem sind an verschiedenen Stellen Leerrohre für eventuelle spätere Ergänzungsmaßnahmen vorgesehen. Die Zugangsbrücke zum Schloss wird durch eine intensivere Lichtführung hervorgehoben; die in den Handlauf integrierte Beleuchtung soll zu einem Besuch ins Schlossinnere einladen.

Erste Lichtebene -Die Besucherführung: Kontrast von Rampe und Innenhof

Die in einen der beiden Handläufe integrierte Beleuchtungist so ausgerichtet, dass die Zugangsrampen zuden verschiedenen Ebenen leichter erkennbar sind;gleichzeitig wird die Treppe, die zum Eingang im Ostturm(„Hexenturm“) führt, in der Vertikalen ausgeleuchtet. Ein warmes Licht mit besonders tiefem Lichtkegel bringt das ursprüngliche Kopfsteinpflaster des Innenhofes richtig zur Geltung, ohne dabei zu blenden oder sich mit anderen Lichtquellen zu überlagern.

Die Gebäude

Die beiden Türme und die ehemaligen Gebäude des Schlosses erstrahlen durch die Fensteröffnungen und die Lücke des Westturms hin zur Straße. Auf der mëttleren Mauer der westlichen Gebäude sind Scheinwerfer angebracht, die auch die inneren vertikalen FlächenBeleuchtung im Kapellenturm

Die Bühne

Durch Stimmungs- und Eventbeleuchtung wird der außergewöhnliche Hintergrund der Bühne betont. Die linear ausgerichteten Strahler, die entlang der Innenfassade für eine Bühne mit Beleuchtungkontinuierliche Beleuchtung sorgen, sind in einer Rinne etwas tiefer angebracht und für die Besucher tagsüber unsichtbar. Diese Wirkung wiederholt sich bei den Fensterrahmen, die so hervorgehoben werden und von der Ringmauer sowohl von innen als auch von außen zu erkennen sind. In dieser Rinne befinden sich auch Bodensteckdosen mit Audio-Steckern sowie passende Stecker für Licht- und Tontechnik rund um das Bühnenareal. beleuchten. Auf diese Weise erscheint das Innere des Schlosses lebendig, und eindrucksvolle Elemente wie der Kamin im Kapellenturm werden besonders zur Geltung gebracht. Auf den Stahlsäulen, die das Dach stützen, sind Scheinwerfer angebracht, die nur bei besonderen Veranstaltungen genutzt werden. Zusammen mit den im Südturm installierten Leuchten schaffen sie interessante Lichtinszenierungen.

Zu erwähnen ist schließlich noch die bewusst einfach gehaltene Steuerung. Über einen Helligkeitssensor wird die „alltägliche“ Beleuchtung des Schlosses gesteuert. Je nach Jahreszeit kann die Anzahl der Beleuchtungsstunden pro Tag/Nacht festgelegt und somit störender Lichtsmog reduziert werden.

Maria Luisa Guerrieri Gonzaga

architecturaLLighting

 
 

Search